Loxone Remote Connect funktioniert nicht mehr? Ab 1. Dezember 2026 ist das Miniserver-Update Pflicht
Die Loxone App findet Ihr Zuhause von unterwegs nicht mehr, die Heizung lässt sich aus dem Büro nicht steuern, die Kamera bleibt schwarz – im eigenen WLAN funktioniert aber alles? Ab 1. Dezember 2026 ist das bei vielen Anlagen kein Zufall, sondern Absicht: Loxone verlangt für den kostenlosen Fernzugriff Remote Connect dann die Miniserver-Version 17.2.10.21 oder höher. Ältere Miniserver werden von Remote Connect nicht mehr vermittelt.
Hier lesen Sie, was sich genau ändert, wie Sie in wenigen Minuten prüfen, ob Ihre Anlage betroffen ist, und wie Sie den Fernzugriff wiederherstellen – selbst oder mit uns.
Kurzfassung – was ab 1. Dezember 2026 gilt:
- Remote Connect braucht Version 17.2.10.21 oder höher. Ältere Miniserver sind über die App von unterwegs nicht mehr erreichbar.
- Zuhause ändert sich nichts. Im lokalen Netz funktionieren App, Taster und Automatik wie gewohnt.
- Danach gilt eine 4-Wochen-Regel: Nach jedem neuen Miniserver-Release bleiben 4 Wochen Zeit für das Update, dann setzt Remote Connect diese Version voraus.
- Das Update ist kostenlos – auch für Miniserver von 2009. Remote Connect bleibt ebenfalls kostenlos.
- Lösung: Miniserver aktualisieren (Loxone App oder Loxone Config). Aufwand bei uns erfahrungsgemäß 1–2 Stunden.
Warum funktioniert Loxone Remote Connect nicht mehr?
Remote Connect arbeitet laut Loxone „wie ein Telefonbuch“: Der Miniserver meldet sich laufend beim Dienst an, und wenn die App von unterwegs eine Verbindung sucht, vermittelt Remote Connect den Weg – App und Miniserver sprechen danach verschlüsselt über einen Tunnel miteinander. Zugangsdaten bleiben auf dem Miniserver, eine Portfreigabe im Router ist nicht nötig.
Mit der offiziellen Mitteilung vom 25. Oktober 2026 ändert Loxone die Spielregeln: Remote Connect vermittelt nur noch Miniserver mit aktueller Software. Ist Ihre Anlage älter als Version 17.2.10.21, meldet sie sich ab 1. Dezember zwar weiter, die App bekommt aber keine Verbindung mehr. Typische Symptome:
- Die Loxone App zeigt unterwegs „keine Verbindung“, zuhause im WLAN funktioniert sie
- Push-Benachrichtigungen, Kamerabilder oder Alarmmeldungen kommen von unterwegs nicht mehr an
- Fernsteuerung von Heizung, Beschattung oder Zutritt aus dem Urlaub oder Büro schlägt fehl
- Ihr Elektriker oder Systemintegrator kann sich nicht mehr per Fernwartung aufschalten
Warum macht Loxone das?

Wer Verbindungen in Häuser und Gebäude vermittelt, trägt Verantwortung – auch bei einem kostenlosen Dienst. Loxone begründet den Schritt ausdrücklich mit dem eigenen Cyberangriff vom Herbst 2026: Remote Connect und die Miniserver selbst waren nicht betroffen, und damit das so bleibt, soll künftig nur noch aktuelle Software Fernzugriff bekommen.
Dahinter steht eine Entwicklung, die die ganze Branche trifft: Die Zahl der weltweit veröffentlichten Sicherheitslücken pro Monat hat sich laut Loxone von 4.319 (September 2025) auf 14.934 (September 2026) mehr als verdreifacht, und bei fast 30 % der aktiv ausgenutzten Lücken begann der Angriff am Tag der Veröffentlichung oder sogar davor. Wir haben dasselbe Muster gerade bei PHP2Shell erlebt. „Nur updaten, wenn man eine neue Funktion will“, reicht nicht mehr – für Webserver nicht und für das Haus, dessen Türen, Alarmanlage und Heizung an einem Miniserver hängen, erst recht nicht.
Ist meine Anlage betroffen? So prüfen Sie es
- Loxone App öffnen – zeigt die App an, dass ein Update bereitsteht, ist Ihr Miniserver nicht auf dem neuesten Stand. Loxone hat die Anzeige genau dafür eingebaut.
- Version ansehen – in der App bzw. in Loxone Config wird die Miniserver-Version angezeigt. Alles unter
17.2.10.21verliert ab 1. Dezember den Fernzugriff über Remote Connect. - Test von unterwegs – WLAN am Handy ausschalten und die App über mobile Daten verbinden. Klappt das heute, aber die Version ist alt, wird es ab Dezember nicht mehr klappen.
- Wer hat die Anlage eingerichtet? – Haben Sie keinen Vollzugriff (Administrator-Benutzer), braucht das Update Ihren Elektriker, Systemintegrator oder uns.
Lösung: Miniserver-Update einspielen

Das Update ist kostenlos und wird laut Loxone wie gewohnt in Loxone Config oder in der Loxone App durchgeführt; steht eines bereit, lässt es sich in der App auf Knopfdruck starten. In der Praxis hängt der Aufwand davon ab, wie lange die Anlage nicht aktualisiert wurde:
- Aktuelle Anlage, ein Versionsschritt: oft eine Sache von Minuten, inklusive Neustart des Miniservers.
- Ältere Anlage, mehrere Versionssprünge: Programm sichern, Extensions und Fremdgeräte prüfen, Update einspielen, danach Funktionen testen (Beschattung, Heizung, Zutritt, Alarm).
- Unbekannte Anlage ohne Vollzugriff: zuerst Zugang klären – ohne Administrator-Benutzer ist kein Update möglich.
Wichtig: Das Update ist kein einmaliges Ereignis. Nach dem 1. Dezember gilt die 4-Wochen-Regel – jedes neue Release muss innerhalb von vier Wochen eingespielt sein, sonst ist der Fernzugriff wieder weg. Wer das nicht im Kalender haben will, braucht jemanden, der es regelmäßig erledigt.
So gehen wir bei einem Loxone-Update vor:
- Sicherung des aktuellen Programms und der Konfiguration
- Prüfung der installierten Version, der Extensions und der Fremdintegrationen
- Update des Miniservers auf die aktuelle Version
- Funktionstest: App von unterwegs, Beschattung, Heizung, Zutritt, Alarm, Benachrichtigungen
- Kurze Dokumentation, damit Sie wissen, welcher Stand läuft
- Auf Wunsch: laufende Pflege, damit die 4-Wochen-Frist nie wieder ein Thema ist
Ich will nicht updaten – gibt es eine Alternative?
Ja. Loxone betont selbst: „Mein Haus, meine Daten, meine Entscheidung.“ Soll eine Anlage bewusst auf einem älteren Stand bleiben, lässt sich der Fernzugriff über eine eigene Lösung einrichten – etwa ein VPN ins Heimnetz oder den manuellen externen Zugriff per Portfreigabe.
Unsere ehrliche Einschätzung: Für die meisten Haushalte und Betriebe ist das der schlechtere Weg. Eine veraltete Anlage über eine Portfreigabe ins Internet zu stellen, öffnet genau die Tür, die Loxone mit der neuen Regel schließen will. Ein sauber eingerichtetes VPN ist sicher, bedeutet aber eigenen Pflegeaufwand. In neun von zehn Fällen ist das Update die einfachere und sicherere Lösung.
Häufige Fragen (FAQ)
Warum funktioniert Loxone Remote Connect nicht mehr?
Ab 1. Dezember 2026 vermittelt Remote Connect nur noch Miniserver mit der Version 17.2.10.21 oder höher. Läuft Ihr Miniserver mit einer älteren Version, bekommt die Loxone App von unterwegs keine Verbindung mehr. Im lokalen Netz funktioniert alles weiter.
Welche Miniserver-Version brauche ich für Remote Connect?
Ab 1. Dezember 2026 mindestens 17.2.10.21. Danach gilt: Nach jedem neuen Miniserver-Release bleiben 4 Wochen Zeit für das Update, anschließend setzt Remote Connect diese Version voraus.
Kostet das Miniserver-Update etwas?
Die Software selbst ist kostenlos, auch für Miniserver, die 2009 gekauft wurden. Remote Connect bleibt ebenfalls kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn Sie das Update von einem Fachbetrieb durchführen lassen – bei uns erfahrungsgemäß 1–2 Stunden.
Funktioniert mein Smart Home ohne Update weiter?
Ja, zuhause ändert sich nichts: Taster, Automatik, Szenen und die App im eigenen WLAN funktionieren weiter. Nur der Fernzugriff über Remote Connect von unterwegs fällt weg.
Kann ich das Update selbst machen?
Wenn Sie einen Benutzer mit Vollzugriff haben, ja – über die Loxone App oder Loxone Config. Bei älteren Anlagen mit mehreren Versionssprüngen, Extensions oder Fremdintegrationen empfehlen wir vorher eine Sicherung und danach einen Funktionstest, oder Sie lassen es einen Fachbetrieb machen.
Gibt es Fernzugriff ohne Remote Connect?
Ja, über ein eigenes VPN ins Heimnetz oder den manuellen externen Zugriff per Portfreigabe. Für eine veraltete Anlage ist eine Portfreigabe aus Sicherheitssicht nicht zu empfehlen; das Update ist meist der einfachere und sicherere Weg.
Fazit
Loxone zieht beim Fernzugriff die Sicherheitsschraube an – früher als andere Hersteller und mit guter Begründung. Für Sie heißt das: Wer bis zum 1. Dezember 2026 nicht auf Version 17.2.10.21 oder neuer aktualisiert, erreicht sein Haus von unterwegs nicht mehr. Das Update kostet nichts außer etwas Zeit, und danach muss es regelmäßig wiederholt werden. Wer das nicht selbst im Blick behalten will, gibt es am besten an jemanden ab, der es zuverlässig erledigt.

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Die SKAWINSKI GmbH aus Eichgraben betreut Loxone-Anlagen in Wien, Wien Umgebung und Niederösterreich – vom einzelnen Einfamilienhaus bis zur Gewerbeimmobilie. Wir bringen Ihren Miniserver auf den aktuellen Stand und sorgen dafür, dass er dort bleibt.
✓ Miniserver-Update – Sicherung, Update, Funktionstest, Dokumentation, erfahrungsgemäß 1–2 Stunden
✓ Laufende Pflege – damit die 4-Wochen-Frist nach jedem neuen Release kein Thema mehr ist
✓ Fernzugriff sicher eingerichtet – Remote Connect oder, wo nötig, ein sauberes VPN
✓ Smart Home – Planung, Erweiterung und Fehlersuche bestehender Anlagen
✓ Proaktive IT-Betreuung und IT-Monitoring – Updates und Ausfälle im Blick, bevor Sie es merken
✓ Lokaler Anbieter aus Eichgraben mit persönlichem Service vor Ort
Ihre Loxone App findet Ihr Zuhause nicht mehr – oder Sie wollen gar nicht erst bis Dezember warten? Melden Sie sich, wir prüfen die Version und spielen das Update für Sie ein.
„Wir fangen da an, wo andere aufhören.“
– Robert Skawinski · SKAWINSKI GmbH
Quellen: LOXONE, „Remote Connect: Warum wir aktuelle Software voraussetzen“, 25.10.2026; LOXONE Dokumentation Remote Connect, Miniserver Update durchführen und Manueller externer Zugriff; CVE-Zahlen laut LOXONE (CVE-Programm, cvelistV5, Stand 22.10.2026). Stand der Angaben: 29. Oktober 2026.
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung durch die SKAWINSKI GmbH erstellt und redaktionell geprüft.






